Grenzach-Wyhlen (rr). In guter Tradition überreichten die vier ortsansässigen Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie wieder eine Neujahrsspende, die diesmal an die Spielgemeinschaft Grenzach-Wyhlen ging. In diesem gemeinsamen Nachwuchsbereich der örtlichen Fußballvereine treiben 327 Kinder Sport, von den Bambini bis zur A-Jugend.

Im Namen aller Spender würdigte Michael Oliva von der Bayer-Grenzach Produktions GmbH das hohe Engagement der Betreuer und Trainer, hier sei das Geld „gut und richtig angelegt“, befand er. Als einstiger Fußballer wisse er, was alles dazugehört, um einen gut organisierten Übungsbetrieb zu bieten.

4­ 000 Euro erhält der Verein um kann damit die Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb verbessern. Jugendleiter Bernd Maier nannte nur einige wichtige Kostenfaktoren: Ein Übungsball sei nur etwa zwei Jahre verwendbar, Trikots seien ständig zu beschaffen und dazu kämen noch die immensen Fahrkosten: 21 600 Kilometer wurden im Vorjahr zurückgelegt.

„Bei den kleineren Kindern übernehmen meist die Eltern einen Großteil der Beförderung“, weiß Maier. Bei jugendlichen Spielern lasse dieses Engagement dann häufig nach und der Verein müsse die Fahrten zu Spielen organisieren.

Gerade deswegen wünscht sich Maier einen Kleinbus für den Verein. Aus den Mitgliedsbeiträgen ließen sich aber gerade die Kosten für Energie und Versicherungen decken.

Sportlich sei die noch junge Spielgemeinschaft inzwischen auf einem gutem Weg, meinte der Jugendleiter. Ein Spieler konnte bereits zum Training in den Fußballverein Lörrach-Brombach delegiert werden. Ein anderer besuche derzeit wöchentlich die Fußballschule des SC Freiburg.

Bürgermeister Jörg Lutz dankte sowohl den Industriebetrieben für die Spende als auch der Spielgemeinschaft für das breite Sportangebot. Die sei mehr als Fußballspielen, denn „hier wird mit Gemeinschaftssinn und gegenseitiger Achtung miteinander umgegangen“ und „eine hoch zu schätzende soziale Arbeit geleistet“, betonte Lutz.

Die 22 Trainer des Vereins erbrachten im Vorjahr fast 9 000 Übungsstunden und arbeiten ehrenamtlich. Bernd Maier fügte noch an, dass von den Vereinsmitgliedern 760 ehrenamtliche Arbeitsstunden erbracht wurden.

(Quelle: Die Oberbadische)